Fünf hartnäckige Lügen über CRM – was ist an ihnen dran?

 

Um CRM-Systeme kreisen eine Menge Lügen, die den langfristigen Erfolg eines Unternehmens beeinflussen können. Doch wie viel Wahrheit steckt vielleicht in den hartnäckigsten Lügen?

1. Lüge: Wir brauchen keine CRM-Lösung

Eine weit verbreitete CRM-Lüge besagt, dass Unternehmen erst ab einer bestimmten Größe oder Kundenanzahl eine CRM-Software benötigen. Aber weit gefehlt: Selbst eine geringe Anzahl an Kunden benötigt eine gute Koordination, um langfristig einen Überblick über jegliche Aktivitäten zu garantieren. Jeder Kontakt mit einem Kunden gehört ins CRM-System eingepflegt. Dabei kann es ohne technische Hilfsmittel schnell zu Chaos führen, gerade dann, wenn die Kommunikation innerhalb des Unternehmens nicht reibungslos funktioniert.

 

2. Lüge: CRM als Allheilmittel im Vertrieb

Noch immer denken einige Unternehmen, dass all ihre Vertriebsprobleme mit einem CRM-System verschwinden. Sei es beim Kundenkontakt, der eine organisierte Darstellung benötigt, oder bei der generellen Struktur der Vertriebstätigkeiten. Dabei deckt ein gutes CRM-System oft erstmals die unschönen Wahrheiten und Baustellen auf – Kommunikations- und Reaktionsschwächen spielen dabei eine große Rolle. In diesem Falle hilft ein CRM im Vertrieb beim Lernprozess, um langfristig erfolgreich sein zu können und solchen Problemen in Zukunft aus dem Weg zu gehen.

 

3. Lüge: Das beste CRM-System bietet die meisten Funktionen

Bei der Auswahl geeigneter CRM-Tools gilt es, eine Menge Kriterien zu beachten. Dabei hält sich die Lüge, dass eine CRM-Software, die besonders viele Funktionen hat, sich auch als besonders gut und erfolgreich herausstellt. Auf diese Art und Weise investieren Unternehmen in ein Produkt, das für ihre Bedürfnisse zu viele oder die falschen Funktionen bietet. Es empfiehlt sich im Voraus eine gründliche Prüfung dahingehend, welche Anforderungen ein solches System erfüllen muss.

 

4. Lüge: CRM-Systeme verbrauchen nur Ressourcen und Zeit

Sobald ein Unternehmen seine optimale CRM-Lösung gefunden hat, besteht die allgemeine Annahme, dass ab diesem Moment jegliche Handhabung mit einem hohen Zeitinvestment in Verbindung steht. Optimale Pflege des Systems nimmt zunächst Zeit in Anspruch, das stimmt. Die dadurch gesparte Zeit übertrifft diese Investition aber deutlich, da beispielsweise unübersichtliche und lange Suchvorgänge der Vergangenheit angehören.

 

5. Lüge: CRM erweist sich nur im Vertrieb als nützlich

Viele Unternehmer glauben bis heute, dass nur der Vertrieb Nutzen aus einer CRM-Software ziehen kann. Dabei zeigen sich die Einsatzmöglichkeiten deutlich vielseitiger als von vielen gedacht. Marketingabteilungen nutzen CRM für Presse und PR, um einen kontinuierlichen Überblick über Kampagnen und andere Ansprechpartner zu erhalten. Eine gezielte Koordination und Planung von Marketingbemühungen für die dafür passenden Zielgruppen lässt sich leichter umsetzen. Darüber hinaus bietet ein CRM in weiteren Branchen viele Vorteile, um beispielsweise Mandanten, Unternehmenspartner oder Kooperationsnetzwerke zu pflegen.